Raupe & Schmetterling – Frauen in der Lebensmitte e.V. besteht seit über 35 Jahren!

Eine lange Geschichte von Aufbruch ...

1982 erarbeiteten Teilnehmerinnen und Dozentinnen von Volkshochschulkursen gemeinsam ein Konzept für einen Treffpunkt, ein Bildungs- und Beratungszentrum. Sie begannen mit politischen Aktionen und der Öffentlichkeitsarbeit. Im November 1982 wurde der Verein Raupe und Schmetterling – Frauen in der Lebensmitte e.V. gegründet und erstritt den Einzug in kleine Räume in der Albrecht-Achilles-Straße. 1983 wurde der Verein eingetragen und begann die Anschubfinanzierung durch den Berliner Senat.

... Veränderung, Innehalten ...

Seitdem haben Mitarbeiterinnen, Ehrenamtliche und Teilnehmerinnen der Kurse viele Rathäuser und Verwaltungen gestürmt und besucht, viele Demonstrationen mitorganisiert, um den Erhalt und den Ausbau des Zentrums und der Berliner Frauenprojekte zu erreichen.  „Wir hängen in der Luft“, „Mehr Raum für Frauen in der Lebensmitte“, „Wir schlucken keine Kröten“,  „Vergeudungsspur des Senats“ hießen einige der Aktionen. 1991 konnte der Verein endlich in größere Räume in der Pariser Str. 3 einziehen und seine Arbeit weiterentwickeln.

... Kontinuität und Erfolg ...

Wir haben seither fast 400.000 Frauen beraten oder in Kursen begleitet und dabei zahllose Anregungen geboten zur beruflichen und persönlichen Lebensplanung.
Wir haben regelmäßig geförderte Arbeitsplätze geschaffen für ältere oder allein erziehende Arbeitslose.
Wir sind Ausbildungsbetrieb für Kauffrauen für Büromanagement.
Wir haben die Benachteiligungen von Frauen ins öffentliche Bewusstsein gerückt und mitunter erfolgreich versucht, bei Verschlechterungen der gesellschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen Verbesserungen zu bewirken.

Von unseren Besucherinnen wird unsere Zielgruppenorientierung auf Frauen in der Lebensmitte immer wieder hervorgehoben. Die starke Nachfrage, die hohen Besucherinnenzahlen und die hohe Teilnehmerinnenzufriedenheit bestätigen den Bedarf und die Qualität unserer Angebote.

... Bewegung und Stehvermögen ...

Die lange Geschichte von Stehvermögen und nachhaltigem arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Engagement hat in dieser Stadt viel bewegt.

Die Arbeit des gemeinnützigen Vereins wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Senatsverwaltung Arbeit, Integration und Soziales und finanziert durch Spenden, Förderinnen, Kurs- und Mitgliedsbeiträge.